CINEMA

Wuppertal - Barmen (Nordrhein-Westfalen), Berliner Str. 88

eröffnet: 1919 - 15.12.1950 (Wiedereröffnung)
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 700 (1920) - 723 (1940) - 739 (1950/1966)) - 755 (1951) - 720 (1970/1980) - 405/97/55 (1981/1990) - 310/97/55 (2013) - 213/63/34 (2023)
Architekt: Werner Rosendahl
Betreiber:
Karl Dangel
Paul Dangel
Dr. Sander KG
Cinema Programmkino GmbH, Gf. Wolfgang Schneider
Cinetal   Gf: JuttaJacobs
Lichtblick Cinema GmbH Gf:Jochen Kuhnert
1919-1921
1921-mind.1966
mind.1970-1980
1981-1998
1999-mind.2004
seit mind. 2013
Kinoname: Modernes Theater


neuer Kinoname: Cinema




Einen schönen Artikel über die Gründungszeit des Kinos lesen Sie hier.

Bei einem, .großzügigen Umbau 1929 bekam das Kino eine eingebaute, große Philips- Orgel.

Fünf Wochen vor Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Moderne Theater Oberbarmen ausgebombt. In den stehengebliebenen Umfassungsmauern des benachbarten Gebäudes brachte Paul Dangel ein Ausweichtheater unter, das noch heute unter dem Namen Stern-Lichtspiele von ihm geleitet wird. Im Verlauf von knapp vier Monaten entstand an der alten Stätte das neue Moderne Theater Oberbarmen. Sein Schöpfer war der Architekt BdA Werner Rosendahl, der eine große Anzahl hauptsächlich Wuppertaler Spezial-Firmen beschäftigte. Die geräumige Eingangshalle ist in Natureichenholz gehalten. Der Theatersaal wurde bis in zwei Meter Höhe in Holz vertäfelt, die Wände sind bis zur Decke mit resedagrüner Stoffbespannung bekleidet. Die Decke hatte leicht getönte Akustikplatten. Das leichte Gefälle des Parketts sowie die Abstufung des Balkons und der Logen verbürgen gute Sichtmöglichkeit. 750 bequeme Sitzplätze wurden von der Firma Schroeder & Henzelmann installiert. Zwei Ernemann VII B-Maschinen neuester Konstruktion und eine Klangfilm-Tonanlage von 25 Watt mit automatischer Fernsteuerung gaben Gewähr für einwandfreie Bild- und Tonwiedergabe. Zur Wiedereröffnung lief der Film "Wenn eine Frau liebt".   W5131 E5124

Durch eine Verbreiterung der Berliner Straße um rund 20 m wurde 1961 ein  Neubau erforderlich. Einige 100 m von dem bisherigen Platz entfernt, am Wuppertaler Markt, erwarb Paul Dangel ein geeignetes Grundstück. Das neue Lichtspielhaus, ein Balkontheater, fasste rund 720 Besucher. Durch zwei doppelflügelige Pendeltüren gelangte man in das Foyer, in dem sich auch die Kasse,die Garderobenablage und ein großzügiger Auf gang, zum Balkon befanden. Auch das Parkett war von hier zu erreichent. Wände, Decken und Bühne waren in leichten Pastellfarben gehalten. Schließlich nahm das neue Haus auch die Verwaltungs- und Büroräume der Filmtheaterbetriebsgesellschaft Paul Dangel auf, zu denen zu dieser Zeit noch die "Casino-Lichtspiele“ in Barmen und die „Stern-Lichtspiele“ Oberbarmen gehörten. Der Entwurf und die Bauleitung lag in den Händen des Düssel­dorfer Spezial-Architekten Hanns Rüttgers.  W6148

Nachdem die Leitung des Theaters um 1970 an die Dr. Sander KG überging, lies man 1971 eine vollautomatische Vorführanlage einbauen. Während man bisher mit fünf  Personen arbeitete, konnten nun zwei Mitarbeiter den gesamten Kinobetrieb überwachen,  E7138
1980 wurde das Haus in ein drei Säle umfassenden Kinocenter umgewandelt.

Einen Artikel, in dem auch andere Betreiber wie in den Kinoadressbüchern genannt werden, finden Sie  hier.

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