CINESTAR

Weimar (Thüringen), Schützengasse 14

eröffnet: um 1950
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 624 (1950) - 406 (1997) - 103/88/298/189/136/170 (2010)
Architekt:  
Betreiber: Filmtheater Betriebs GmbH                    1991                   Kinoname: zunächst Haus Stadt Weimar

Greater Union (Kieft&Kieft)                   seit mind.1996    neuer Kinoname ab ca. 2000: Cinestar 

Das 1838 als Vereinshaus der Armbrustschützengesellschaft errichtete Gebäude mit Schießstand war ein bekannter Treffpunkt des Weimarer Bürgertums. Am 4. Juli 1926 wurden im großen Saal anlässlich des Parteitags der NSDAP die verschiedenen Gruppen der völkisch-nationalen Jugendbewegung in "Hitler-Jugend, Bund deutscher Arbeiterjugend" umbenannt und bildeten fortan die einzige Jugendorganisation der NSDAP.

Seit 1960 befindet sich hinter der klassizistischen Fassade des Hauses ein Kino.

Quelle: weimar-im-ns.de

Die Lichtspiele "Stadt Weimar" werden allerdings bereits 1950 im Branchenadressbuch erwähnt.

 
 

Bilder von 2007

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