FILMTHEATER  SÜD

Nürnberg (Bayern), Schwabenstr. 51

eröffnet: 1911
geschlossen:
Sitzplätze: 303 (1920) - 256 (1928) - 268 (1938) - 269 (1962)
Architekt:
Betreiber:
Karl Ritter
Hans Stöcker
Rosa Wiedemann
Dora Lehr
Wilhelm Rühl
Maria Hohenleitner
Heinz Röhlig
Max Kressner, Neunkirchen a. Br
mind.1919-1921
1921
1927-1930
1931-1933
1934
1938-1958
1958-1959
1960-mind.1962
Kinoname: Schwaben-Lichtspiele




neuer Kinoname: Filmtheater Süd




Hans Stöcker eröffnete laut einer Meldung des "Kinematographen" im Herbst 1921 in der Schwabenstraße 51, Ecke Siemens- und Gugelstraße, die "Schwaben-Lichtspiele". Das Kino scheint aber schon zuvor - angeblich seit 1911 - bestanden zu haben.    L2151 K21770 A2145

Ende 1951 erfolgte eine komplette Renovierung, die sich sowohl auf die Ausstattung als auch das Foyer erstreckte. Mit dem Film „Die Dirne und ihr Narr" wurde das Kino wieder eröffnet. Das intime Haus trug jetzt auch den Ansprüchen eines verwöhnten Publikumst Rechnung. Eine neue Bestuhlung, geschmackvolle Beleuchtung sowie eine moderne Magnetophananlage waren vor allem zu erwähnen. Im geräumigen Foyer wurde eine eigene Garderobe eingebaut. Die Technik wurde mit einer modernen Magnetofonanlage verbessert. Die Sitzplatzzahl des kleinen Vorstadttheaters veränderte sich im Laufe der Jahre kaum.   E5204 N5212

1958 erteilte der neue InhaberHeinz Röhling der Kinotechnischen Vertriebsgesellschaft Erich Schulz in Nürnberg den Auftrag, eine vollständig neue Technik einzubauen, bestehend aus zwei Ernemann VIII B-Maschinen, einer Dominar-Tonfilmanlage und einem Schrieber-Doppelgleichrichter.    N5850

Nach der Schließung des Kinos wurde aus dem Gebäude ein kleiner Supermarkt und ein Getränkemarkt.


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Datum der Erstellung/letztes Update: 13.01.2022