METROPOL

Stuttgart (Baden-Württemberg), Bolzstr. 10

Literatur: Denkmalpflege in Baden-Württemberg Heft Hr.3/1990 Judith Breuer: Der ehemalige METROPOL-Palast in Stuttgart, eines der letzten deutschen Lichtspieltheater von großstädtischem Format

eröffnet: 9.2.1926 - 1.8.1949 (Wiedereröffnung als "Metropol)
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 1350 (1930) - 1221 (1940) - 1470 (1953) - 516-150-54-341-90 (1991) - 375/237/90 (2007)
Architekt: Bielenberg & Moser, Berlin sowie Hans Paul Schmohl. Georg Staehlin und Albert Eitel, Stuttgart

Schuh (Wiederaufbau 1949)

Betreiber: Schwäbische Urania (Gf: A. Fr. Kurth)         1926-1944                  Kinoname: Ufa-Palast

Familie Metzler                                             1949-31.3.1960  neuer Kinoname: Metropol-Palast

Palast - LS AG                                             1960-mind.1967  neuer Kinoname: Palast-LS

Kammer - LS GmbH                                    mind.1978-1980

Palast-Betriebe Schmidt&Theile                    mind.1983-mind.1997

FTB Mertz                                                   2007                           neuer Kinoname: Metropol

Das Kino wurde 1922 als "Ufa-Palast" in einem früheren Bahnhofsgebäude (erbaut 1846 durch Architekt Cark Etzel), dessen Eingangsportal in den neuen Bau integriert wurde, eröffnet.

Bis 1930 war das Kino das Größte in Stuttgart, ehe es vom "Universum" überflügelt wurde.

Das Innere des Palastes wurde bei einem Bombenangriff im September 1944 zerstört, die Aussenmauern und die eiserne Dachkonstruktion blieben jedoch unversehrt.

1949 als "Metropol-Palast" wiedereröffnet, präsentiert sich das Kino seit 1972 als Center mit 3 Sälen.

Eine Objektbeschreibung des alten "Ufa-Palastes" gibt es hier

 
 
 
 

Vielen Dank an Andreas Praefke für das untere Bild und die Informationen.

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