LINDEN - THEATER

Meschede (Nordrhein-Westfalen), Kaiser-Otto-Platz 6a

eröffnet: 1928 - 30.01.1948 (Wiedereröffnung)
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 600 (1930) - 400 (1940) -435 (1950) - 424 (1962) - 170/77 (1987) - 177/104 (1997/2015)
Architekt: Hanns Rüttgers, Düsseldorf / E. Brieden, Meschede (Wiederaufbau 1947/48) - Jos. Iseken (Renovierung 1955)
Betreiber: Josef Böhmer                   1928-1945       Kinoname:Lichtspiele  Böhmer
Egon Böhmer                   1948-1956       neuer Kinoname: Linden-Theater
Elisbeth Böhmer               1956-mind.1991
Robert Schütte, Iserlohn   mind.1996-mind.2013
Lukas Gebhardt, Iserlohn seit mind.2015

Nachdem das alte "LInden-Theater" im Krieg zerstört wurde, beauftragte Familie Böhmer den Düsseldorfer Kinoarchitekte Hanns Rüttgers mit der Planung eines neuen Saales, der im Januar 1948 eröffnet wurde.
Die Stuhlreihen waren im Parkett im Halbrund aufgestellt, während der Sperrsitz gesondert erhöht aufgebaut wurde. Es gelang trotz des noch herrschenden Mangels für den geräumigen Vorführraum moderne Technik zu bekommen. Dank des vorhandenen Bühnenraumes konnte der Saal auch für sonstige Kulturveranstaltungen genutzt werden. N4906

1955 wurde das Theater erneut renoviert. Es erhielt eine Hochpolsterbestuhlung in Rot und Beige-Gold. Die Bühne wurde ebenfalls umgebaut und erhielt einen goldfarbenen Seide-Velvet-Vorhang. Die Wände hatten nun einen Nußbaumsockel, darüber eine Bespannung aus Mipolam. Die Decke war in Silbergrau und Beige gehalten. Das Theater war jetzt auch für Cinemascope eingerichtet. N5584


Saal 1948 (Bildquelle: Der Neue Film  06/48)

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