| ODEON |
Koblenz
(Rheinland-Pfalz), Löhrstr. 88
| eröffnet: | 1950 |
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| geschlossen: | i |
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| Sitzplätze: | 554 (1950) - 425/150 (1971) - 411/50/95 (1981) - 425/150/91 (1993) - 240/120/66 (2015) - 240/100/66 (2026) | ||||
| Architekt: | Günter Ritter, Düsseldorf (Studio 1974) | ||||
| Betreiber: |
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| Die seit 1950 von den
Herren Max Feiler und Hans Klein betriebenen "Odeon-Lichtspiele" stellten sich
ihren Besuchern schon fünf Jahre später im Schmuck einer neuen
Innenraumgestaltung vor. Pastellfarbene Acella-Wandbespannungen, aparte
Beleuchtungskörper und eine neueingezogene Akustik-Decke prägten den Raum.
W4945
N5521
1971 wurde der Balkon abgetrennt und mit dem "Atelier ein zweiter Saal geschaffen. E71101 Mitte Oktober 1974 eröffnete das "Studio" als dritte Abspielstätte im "Odeon". Der Saal trug in der Ausstattung dem geplanten anspruchsvollen Programm Rechnung. Die Innenausstattung des 95 Besucher fassenden Kinos wurde von dem Düsseldorfer Dipl.-Ing. Architekt Günter Ritter konzipiert, der Mut zur Farbe demonstrierte. Die Wandbespannung aus Stoff, die durch ihren Rapport beim Besucher einen plastischen Eindruck entstehen lies, variierte in den Farben von hellgrün über gelb bis dunkelbraun. Die schallschluckende Decke wurde in einem Marineblau gestrichen und bildete zur Wandbespannung einen stimmungsvollen Kontrast. Auf einen Vorhang wurde verzichtet. Die Hauptattraktion aber dürfte die aus Paris importierte sehr komfortable und bequeme Bestuhlung gewesen sein: ein hochlehniger Polstersessel mit dunkelblauem Wollstoff bespannt und einer im selben Farbton gehaltenen Glasfiber-Schale an der Rückseite des Sitzes. Der Reihenabstand von 1,10 m und ein Bodenabfall von 10% garantierten außerdem einen enormen Sitzkomfort und gute Sicht von allen Plätzen.Blickpunkt im Foyer war eine bemalte Wand, der Vorführbetrieb im war weitgehend automatisiert. Es wurde ein vollautomatischer Kinoprojektor von Cinemeccanica Victoria 9, mit automatischem 3-fach Revolverkopf installierte. Hinzu kam ein Doppelturm für 4000 m Film mit 4 Spulen. Der Vorführraum befand sich hinter der Leinwand, so das die Projektoren über eine Umlenkspiegeleinrichtung erfolgte und das Bild von hinten durch die Leinwand geworfen wurde. Die gutabgestimmten Kugellautsprecher befanden sich vor der Leinwand im Saal. E7471 Auch heute (2026) präsentiert sich das "Odeon" noch als 3-Saal-Kino und bildet eine Vermarktungsgemeinschaft mit dem "Apollo" nebenan. |
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![]() Vielen Dank an Thommi Baake für die Fotos Beachten sie auch sein Buch "Wenn es dunkel wird im Saal" |
![]() Studio 1974 (Bildquelle: Filmecho 71/1974) Ein weiteres Foto finden Sie hier. |
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