| HANNOVER |
Hannover (Niedersachsen), ListerMeile 35
| eröffnet: | 1919 |
| geschlossen: | ca.1969 |
| Sitzplätze: | 227 (1920) - 600 (1927) - 550 (1940) - 756 (1950)- 800 (1956) - 699(1962) |
| Architekt: | |
| Betreiber: | Julius Ritter,
Halle
mnd.1920-1921 Carl Spieker, später Sophie Spieker 1921-1929 Otto Blume's Erben 1930-1932 Goethehaus-Universum-LS-th. GmbH 1933-mind.1938 Willy Kuschel mind.1940-mind.1942 Friedrich Müchler 1950-1952 Deutsche FT GmbH, Düsseldorf 1953-1955 UFA-Theater AG 1956-1961 Willy Kuschel 1962-mind.1967 |
Das Hinterhofkino lag in der früheren Alten Celler Heerstraße 38 A - heute nach Straßenumbenennung: Lister Meile 35. 1970/71 folgte der Kinonutzung das Beatlokal "Mülltonne", ab 73/74 ein Baumarkt und später Laden für Autoreifen. Zuletzt beherbergte das Gebäude bis 2009 einen Kleidermarkt.
Das Kino gehörte in den 50er Jahren neben Theater am Kröpcke, Theater am Aegi und dem Filmstudio am Thielenplatz zu der UFA. Gezeigt wurden gerne heitere deutsche Filme wie DAS SONNTAGSKIND mit Heinz Rühmann oder HEUTE HEIRATET MEIN MANN mit Lilo Pulver, meistens in Nachaufführung, oft im Verbund mit den Billerbeck-Häusern GLORIA-PALAST und GRENZBURG. In der 60er Jahren wurde das Kino nicht mehr von der UFA betrieben, den Anzeigen nach gab es einen Einzelbetreiber, der auf Erstaufführungen der kleineren Verleiher mit unbekannteren Filmen setzte, etwa DIE SCHÖNE TÖLZERIN" - ein Peter Ostermayer-Film oder IDEALE FRAU GESUCHT mit Inge Egger. Die Vorstellungen begannen um 16.00+18.30+21.00 Uhr. Das Kino warb damals mit dem Slogan "FAHRRADWACHE VORHANDEN". Gute Idee und ohne extra-Kosten, da das Kassenhäuschen ja auf dem Hof war...
Aktuell steht das Gebäude zum Verkauf. Einer erneuten Kinonutzung steht wohl der Flächennutzungsplan im Weg.
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Eingang in den 50ern |
| Hof mit Kasse in den 50ern | ![]() |
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Kassenhalle in den 50ern |
| Saal in den 50ern | ![]() |
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Als Tanzpalais in den 20er-Jahren |
Vielen Dank an Torben Scheller für die Bilder und Informationen.