KLEEFELDER  LICHTSPIELE

Hannover - Kleefeld, Berghusenstr. 8

eröffnet: 05.07.1951
geschlossen: 1966
Sitzplätze: 508 (1951) - 498 (1953) - 466 (1959/
Architekt: A. Falke, Hannover
Betreiber:
Familie Taupadel 1951-1966                                            

In Kleefeld, dem einzigen Stadtteil Hannovers ohne Lichtspieltheater, eröffnete Familie Taupadel 1951 die Kleefelder Lichtspiele. Das neue Theater, das unter der Bauleitung des Architekten BDA Dipl.-Ing. A. Falke, Hannover, entstand, wich schon mit seiner geschmackvollen Außenfassade von den üblichen Standard-Theatern ab. Aus dem intim wirkenden, hell getönten Foyer gelangten die Besucher über zwei Treppen in den Zuschauerraum, der 508 Gästen Platz bot. Die Decke bestand aus kassettenförmig gefügten Sperrholz- und Akustikplatten, die grau gehaltenen Wände waren mit Holz verkleidet. Zwei Treppen führten aus dem Zuschauerraum zum Balkon. Das Licht aus der indirekten Beleuchtung gab dem Raum eine festliche Atmosphäre und die Anordnung der gepolsterten Bestuhlung ermöglichte eine gute Sicht. Der Bildwerferraum enthielt 2 Bauer B 12 Maschinen mit einer Klangfilm-Verstärkeranlage Eurodyn ML. Eine Be- und Entlüftungsanlage sorget für angemessene Temperaturen. W5131 N5131

1958 wurde das Theater nochmals gründlich renoviert. Der Saal erhielt an den Wänden eine Plastikbespannung in Gelb und Braun. N5880

Heute (2015) befindet sich in dem Gebäude ein Droderiemarkt. Unter dem Markennamen "Kleefelder Lichtspiele" bespielt ein lokaler Verein verschiedene Locations des Stadtteils.

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