GOETHEHAUS - LICHTSPIELE

Hannover (Niedersachsen), Goethestr. 46

eröffnet: 1910
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 600 (1918) - 614 (1940) - 716 (1953) - 810 (1958)- 324/170/72/58 (1980) - 48/48 (1991)
Architekt:  
Betreiber:                                                                                       Kinoname 1910: Walhalla

                                                                                      neuer Kinoname 1912: Goethehaus-LS

Otto Blume                       mind.1918-mind.1935

Willy Kuschel                   1940

Heinz Bohle                      mind.1953-mind.1958

Goethehaus FT GmbH     1967

Kurt Krause                     1970-80er

Johannes Strothotte          1991

Das altehrwürdige Filmtheater, dessen Eröffnungsdatum mal mit 1910, in anderen Adressbüchern auch 1911, 1912 oder 1914 genannt wird, hatte bereits damals 600 Sitzplätze. Nach dem Krieg wurde es in ähnlichen Dimensionen wiedereröffnet.

In den 70er-Jahren dämmerte das Kino für einige Jahre im Dornröschenschlaf vor sich hin und verfiel langsam (Quelle: Filmecho), war anscheinend also geschlossen.

1979 ergriff der Göttinger Theaterbesitzer Kurt Krause, der dort 9 sowie in Hildesheim 3 Theater betrieb, die Initiative und teilte das Haus in 4 Spielstätten. Saal und Balkon wurden getrennt sowie zwei Minikinos ,davon eines für Pornofilme (Hot Movie), im Kellergeschoß eingerichtet. Großer Erfolg scheint der Unternehmung nicht beschieden gewesen zu sein, denn schon 10 Jahre später existierten lediglich 2 Mini-Pornokinos in dem Komplex, während der große Saal in eine Spielhalle umgewandelt wurde. So präsentiert sich da Goethehaus auch heute (2008) noch.

   Goethehaus 2007

zurück zur Liste Hannover

zurück zur Liste Niedersachsen

zurück zur Startseite