| UFA - PALAST |
Hamburg , Valentinskamp (Deutschlandhaus)
| eröffnet: | 21.12.1929 |
| geschlossen: | 1944 |
| Sitzplätze: | 2665 (1940) |
| Architekt: | Bloch und Hochfeld |
| Betreiber: | Ufa |
Der Ufa Palast Gänsemarkt spielte bis 1944, wo durch einen unbedeutenden Bombentreffer im Bühnenhaus Kulissen Feuer fingen, und das Bühnenhaus sowie Saal schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach dem Krieg wurde der größte Ufa Palast Deutsachlands, der zugleich Europas größtes Lichtspielhaus darstellte nicht wieder aufgebaut, das Gebäude allerdings steht in veränderter Form als Bürohaus immer noch.
Ob es den Ufa Palast in seiner Form heute noch geben würde, wäre es nicht zu dem Kriegsschaden gekommen sein, kann man bezweifeln. Schon 1930 war die Größe zu groß, die Plätze ließen sich mit Spielfilm nicht besetzen. Beim Bau war auf die Erteilung einer Operettenlizenz spekuliert worden, die der Senat aber wegen der Lage seiner eigenen, staatlichen Bühnen ablehnte. Lediglich "Variete", d.h. Schau und Orchesternummern vor dem Film wurden genehmigt.
In den späten 30er Jahren und den 40ern nahm dann der Varieteanteil stetig zu, bis der Film zu Nebensache wurde, wobei die behördlichen Grenzen abgetastet wurden. Gute Besetzung gab dann eigentlich nur in den Kriegsjahren, wo Unterhaltung einen hohen Stellenwert hatte.
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Aussenansicht 1930 |
| Luftbild 1930 | ![]() |
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Planzeichnung |
| Bierbar | ![]() |
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Foyer |
| Erfrischungsbar | ![]() |
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Saal |
| Bildwand (Bildquelle der ersten 8 Fotos: Bauwelt, Heft 21/1931) |
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Brand 1944 (Foto:privat) |
Vielen Dank an Stefan Scholz für die Zusendung der Bilder und die Informationen