SCHAUBURG

Georgsmarienhütte (Niedersachsen), Hindenburgstr.

eröffnet: Anfang 1952
geschlossen: ca.1961
Sitzplätze: 309 (1952) - 308 (1958)
Architekt:
Betreiber:
Fritz Schröder
1952-ca.1961
 


Mit einer besonderen Feierstunde wurden 1952 die rund 300 Personen fassenden "Schauburg-Lichtspiele" in Georgsmarienhütte bei Osnabrück eröffnet. Eine beige gehaltene Vorhalle empfing den Besucher. Der Zuschauerraum, in roter und goldener Tönung gehalten, wirkte anheimelnd und intim. Hohe Wandleuchten und die  in den Logen hochgepolsterte Bestuhlung fügten sich harmonisch in den Gesamtrahmen. Eine starke Saalschräge verbürgte einwandfreie Sicht. Im Bildwerferraum fanden zwei Bauer- Sonolux-II-Maschinen und eine Klangfilm-Verstärkeranlage Aufstellung. Zur festlichen Eröffnung der „Schauburg" konnte Theaterbesitzer Fritz Schröder, der auch die "Hügel-Lichtspiele" in Haßbergen betrieb, zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen.   W5107 W5214 E5215

Das Kino spielte nur ein Jahrzehnt. Schon Mitte der 1960er-Jahre gab es dann kein Kino im Ort, nachdem auch das "Urania" schloss.

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Datum der Erstellung/letztes Update: 21.01.2021