| CONCERTHAUS |
Brandenburg (Brandenburg), Steinstr. 19
| eröffnet: | 12.01.1918 |
| geschlossen: | in Betrieb |
| Sitzplätze: | 650 (1918) - 1035 (1930) -
158/107/65/164/173 (1997/2010) - 128/82/54/131/143 (2026) |
| Architekt: | |
| Betreiber: | Karl
Winkler,
Rathenow 1918-1937
Kinoname:
Konzerthaus-Lichtspiele Walter Winkler 1938-mind.1942 Novum FTB, Dillenburg später Hamburg 1997-2008 neuer Kinoname:Concerthaus Cinemotion seit 2009 |
Das 1918 mit dem Film "Der tanzende Tor"eröffnete
Filmtheater, dessen Name auf eine frühere Nutzung als Konzertsaal (Haberlandsche
Tanzsäle) schließen lässt. Ein erster Ausbau erfolgte bereits im Sommer 1921,
bei dem es einen breiten, theatermäßigen Rang erhielt. 1925 wurden auch Eingang
und Foyer renoviert und 1928 erfolgte eine grundlegende Neugestaltung des
Hauses. Der alte Bau wurde abgerissen und das Haus in der Form geschaffen, wie
es teilweise heute noch besteht.: mit einem breiten Portal, Vestibül, einem
Zuschauerraum in Form eines Fächers und mit einer Schrägverlegung der Bühne, die
von jedem Patz aus ein unbehindertes Blickfeld und eine gute Akustik mit sich
brachte.Die Platzzahl wurde auf 1031 erhöht, womit das Kino unbestritten das
größte Haus der Region war. Wandelhallen, Freitreppen, Foyers sorgten für
Bequemlichkeit und großstädtisches Flair. Der Zuschauerraum bestach durch
harmonische Farbtöne. Gekrönt war er mit einer großen Goldmuschel, aus der sich
ein großer Kronleuchter sternengleich heraushob. Im Wiedereröffnungsprogramm
traten zunächst Else Knebel und Herr Habisch von der Staatsoper Berlin auf,
gefolgt vom "Silvana-Ballett". Als Hauptfilm wurde "Eva in Seide" gezeigt.
L28218 K281152
Nach der Wende wurde das Haus 1997 zum Kinocenter
umgebaut. Der Kinobetreiber Novum beantragte am 8. Juli 2008
Insolvenz. Neuer Betreiber sind seitdem die K-Motion GmbH&Co.KG aus
Hamburg