| SCHILLER - LICHTSPIELE |
Berlin - Wedding, Müllerstr. 36
| eröffnet: | 1917 |
| geschlossen: | 31.08.1981 |
| Sitzplätze: | 450 (1932) - 596 (1940) - 641 (1958) - 639 (1980) |
| Architekt: | Bruno Meltendorf (Wiederaufbau 1951) |
| Betreiber: | Leo
Czutka 1918 Julius Jasersky 1922/1923 geschlossen 1923/1924 Werner & Ohlläufer 1924 Helene Werner 1925 Spektator-LS GmbH 1926-mind.1932 Kurt Glück 1935 LTB Plettner & Pollack mind.1938-ca.1944 Schiller Kino-Betriebdgesellschaft (Erich Pollack, Hans Plettner & Max Knapp) 1951-1954 Kinobetriebshesellschaft "Norden" Knapp & Co. 1955-1981 |
Schon ab 1917 (in der "Lichtbildbühne" wurde die Eröffnung allerdings schon für den Oktober 1912 angekündigt!) existierte hier ein Ladenkino, welches 1927 durch einen verbreiterten Anbau an den Zuschauerraum vergrößert wurde.
Nach starken Schäden im zweiten Weltkrieg wurde das Filmtheater 1951 unter der Leitung von Architekt Brono Meltendorf wiederaufgebaut.
Über der einen Eingangstür stand schräg derSchriftzug "Schiller-Lichtspiele", über der anderen befand sich eine Reklametafel. Zwischen und neben den Eingangstüren befanden sich Schaukästen für zusätzliche Webung. An der Kasse im Eingangdbereich vorbei gelangte der Besucher zur Linken in ein Foyer, geradeaus führte der Weg entlang einer Garderobe in den Zuschauersaal.
Hier spiegelten die abgerundeten Ecken und die rautenförmig gesteppte Wandbespannung ganz den Stil der 50er-Jahre.
Der Bildwerferraum befand sich unter der Decke in einem Halbgeschoß, das mit seinem konkaven Schwung entscheident das elegant-moderne Ambiente mitbestimmte.
1955 wurde das Kino nochmals modernisiert.
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Kasse
1951 Bildquelle: Filmblätter 46/1951, Fischer |
| Saal
1951 Bildquelle: Filmblätter 42/1951, Fischer |
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