| ROXY |
Berlin - Schöneberg , Hauptstr.78-79
| eröffnet: | 1929 |
| geschlossen: | 1977 |
| Sitzplätze: | 1106 (1929) - 1040 (1935) - 997 (1953) |
| Architekt: | Martin Punitzer |
| Betreiber: | Hermann Rosenfeld & Wilhelm
Sensburg 1929-mind.
1930 Hugo Lemke 1935 Lemke & Röder 1940 Hugo Lemke 1951-mind. 1958 Arthur Ludwig 1967- |
In der Hauptstraße 78/79 ereignete sich in der Nacht vom 5. auf den 6. April 1986 ein Attentat auf die damals dort befindliche Diskothek La Belle, das weltweit Aufsehen erregte.
Dieses Gebäude wurde 1929 als Stahlskelettbau unter dem Namen Roxy-Palast als Büro- und Geschäftshaus (linker Teil des Gebäudes) mit angeschossenem Lichtspieltheater (rechter Teil mit 1106 Sitzplätzen) erbaut. Es gilt als Hauptwerk der Neuen Sachlichkeit des Architekten Martin Punitzer. Die horizontal verlaufenden Fenster des Gebäudes symbolisieren Filmstreifen.
Das im Krieg stark zerstörte Gebäude stellt Architekt Paul Stohrer 1951 wieder als Kino her (aus dieser Zeit stammen auch die untigen Fotos). Wiedereröffnung war am 23. 1. dieses Jahres mit dem Film "Küssen ist keine Sünd".
Im ehemaligen Kinoraum befindet sich heute ein Tapetenmarkt.
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Postkarte von 1961 |
Bildquelle: Film-Echo/Filmwoche vereinigt mit Filmblätter
Vielen Dank an Knut Steenwerth für die Zusendung der Bilder