| CINEPLEX |
Berlin - Spandau , Havelstr. 20
| eröffnet: | 1911 |
| geschlossen: | in Betrieb |
| Sitzplätze: | 600 (1918) - 874 (1924) - 757 (1937) - 778 (1958) - 258/303/157/135/164 |
| Architekt: | Heinz Groh (Umbau 1955) |
| Betreiber: | Vereinigte Spandauer
Lichtspiele mind.1918-1920 Kinoname:
Spandauer LS Decla-Bioskop 1920-1924 neuer Kinoname: Decla-Lichtspiele Ufa 1924-1926 neuer Kinoname: Ufa-Theater Vereinigte Lichtspiele (Gf: Leo Storch) 1926-mind.1935 neuer Kinoname: Havel-LS Walter Cartun mind.1940-1967 1955 neuer Kinoname: Aladin geschlossen 1967-1996 Adria FTB seit 1996 |
Bereits Ende 1911 eröffnete im Erdgeschoss eines Wohnhauses ein typisches Ladenkino namens "Spandauer Lichtspiele" in den Räumen des "SPD-Volksheimes". Die offene Vorhalle flankierten Pfeiler, ein Motiv, das sich im ersten Geschoss wiederholte und doert das Namensfeld mit geschwungenen Lettern rahmt. Der längsrechteckige Saal wurde 1947 durch einen Rang ergänzt und die Kapazität somit auf 718 Sitze gesteigert.
1955 erfolgte ein weiterer Komplettumbau, bei dem der vormals ebene Fußboden erhöht wurde, um bessere Sicht zu gewährleisten.
1967 schloss das "Aladin" und wurde in einen Supermarkt umgewandelt.
Am 28.11.1996 erfolgte die Wiedereröffnung als "Kinocenter Spandau" durch die "To the movies"-Gruppe, die auch den Steglitzer "Titania"-Palast" wieder als Kino bespielten. Beim Umbau blieb lediglich die Aussenfassade erhalten. Ebenerdig wurden zwei Säle eingebaut, drei weitere im ersten Obergeschoss. Jeder der individuell gestalteten Räume erhielt einen eigenen Namen, wobei die Säle "Aladin" und "Havel" als Erinnerung an die Vergangenheit des traditionsreichen Kinostandortes gedacht sind.
2005 erfolgte die Umbenennung zum "Cineplex Spandau"
| Aladin
1955 (Fotoquelle: Filmblätter 35/55 - Schultz / Aladin) |
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| Aladin
1955 (Fotoquelle: Filmblätter 35/55 - Schultz / Aladin) |