| CINEMA IM TAUENTZIENPALAST |
Berlin - Schöneberg, Nürnberger Str. 50-52
| eröffnet: | 1951 |
| geschlossen: | 1957 |
| Sitzplätze: | 569 (1951) - 502 (1954) |
| Architekt: | Otto Zbrzezny |
| Betreiber: |
Im als "Tauentziehnpalast" bekannten fünfgeschossigem Geschäftshaus wurden die Räume des ehemaligen Kabaretts "Uhlenspiegel" 1950/51 zum Kino umgewandelt.
Der Architekt entwickelte eine besondere Grundrißlösung, indem er die zwei frei im Saal stehenden Stützenreihen mit je drei Pfeilern in die Raumgestaltung mit einbezog. Mit einer sägeblattartigen verlaufenden Wandlinie kaschierte er die Stützen, so daß sich jeweils drei seperate Logen bildeten.
Der Bildwerferraum befand sich hinter der transparenten, glyceringeprägten Leinwand, durch die die Projektion erfolgte. 1954 erfolgte jedoch erneut ein Umbau (Architekten: Heinrich, Stasiak und Kynast), wobei nun eine "normale" Projektion erfolgte.
Sehr früh - nämlich 1957 - schloß das Kino wieder seine Pforten.
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Bildquelle: Filmblätter 23/1951, Schwahn