BBB (Berlins Bunte Bühne)

Berlin - Kreuzberg , Kottbuser Str. 6

eröffnet: 1911
geschlossen: 1977
Sitzplätze: 900 (1960)
Architekt: Pierre de Born (Wiederaufbau 1955)
Betreiber: Wallis & Limberger KG               1955-mind. 1960

Paul Grasse                                  1967

Bereits 1911 eröffnete im Erdgeschoss eines Miethauses laut dem Buch "Kinoarchitektur in Berlin" ein Filmtheater namens "Sanssouci". Das in dem Text genannte "ehemalige Operettentheater Bendows Bunte Bühne" existierte allerdings erst danach, auch ist das Theater in den Kinoadressbüchern vor dem 2. Weltkrieg nicht erwähnt..

Im Krieg stark zerstört, wurde das Haus am 11.Februar 1955 nach den Plänen von Architekt Pierre de Born wiedereröffnet und in Anlehnung an das Vorkriegskabarett "Berlins Bunte Bühne" - kurz "BBB" genannt.

Das Foyer befand sich unterhalb der 12 Meter tiefen Bühne. Ein Umgang befand sich in Höhe des Parketts, ein zweiter oberhalb des Theaters. Der Zuschauerraum war in den Farben Grün und Gelb gehaltenen. Die Cinemascope-Leinwand mass 14,20x5,60m und war zusammen mit den Lautsprechern auf Schienen montiert, um im Bedarfsfall die Bühne zu erweitern zu können. Eine besondere Attraktion war die Wasserorgel, die vor jeder Vorstellung in Aktion trat (dafür wurden 10 Pfennig zusätzliches Eintrittsgeld verlangt) . Im Lichte von 54 Scheinwerfern und von 20 Pumpen angetrieben, kreisten im Rhytmus der Musik in der Minute mehr als 10000 Liter Wasser.

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Vor der 14 Meter breiten Cinemascope-Leinwand sprühte die größte Wasserorgel der Welt, 120000 Westmark teuer. Auf der 200 Quadratmeter großen Bühne konnten Liveaufführungen stattfinden, für die Fernsehkameras des SFB gab es einen speziellen Umlauf. (Quelle:www.kreuzberger-chronik.de)

         Die Wasserorgel

Bildquelle: Film-Echo/Filmwoche vereinigt mit Filmblätter / Wallis & Limberger / Croner

        Der Süßwarenstand unter der Bühne

Bildquelle: Film-Echo/Filmwoche vereinigt mit Filmblätter / Wallis & Limberger / Croner

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