ALHAMBRA

Berlin - Wedding , Seestr. 94

eröffnet: 1916
geschlossen: in Betrieb
Sitzplätze: 400 (1918) - 882 (1930) -969 (1940) - 926 (1958)
Architekt: Max Bischoff (Umbau 1921 , Hans Bielenberg & Helmut Olk (Wiederaufbau 1953)
Betreiber: Leo Czutka                                     1918                        Kinoname: Apollo

Karl Holleufer & Ignatz Werner       1924                       neuer Kinoname: Alhambra

Vereinigte Lichtspiele des Nordens  1930

Brandt & Deutsch                            mind.1935-1940

Knapp& Co.                                   1958-nach 1980

Leopold Wegenstein                         mind. 1991-2005

To the movies mbH                          seit 2005

Spätestens 1916 eröffnete an dieser Stelle das "Apollo" , welches 1921 zum Grosskino ausgebaut wurde und von nun an den Namen "Alhambra" trug. Die Schauseite des Eckbaues lag an der Seestrasse, nachts leuchteten auf der Treassenbrüstung montierte Kandelaber.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude fast vollständig zerstört.

Erst 1953 nam man den Wiederaufbau durch die renomierten Architekten Bielenberg und Olk auf. Das neue modern gestaltete Kino stand bis Ende der 90er, wobei zuletzt wegen der hohen GEMA-Gebühren nur noch 500 Plätze bespielt wurden.

Danach entschloss sich Eigentümer Leopold Wagenstein, der das Kino in dritter Generation besass, zum grossen Schritt und entwarf ein Multiplex mit markanter Glasfront und 7 modernen Sälen, in denen nun die übliche Mainstreamkost gezeigt wird.

2005 musste er das Theater aus finanziellen Gründen an die "To the Movies mbH" (Karli, Cineplex Spandau, Titania, Adria9 abgeben.

      Alhambra um 1990
                                                           Alhambra 2006
Alhambra 1953

(Fotoquelle: Filmblätter 51/53)

                                                     Alhambra 1953

                            (Fotoquelle: Filmblätter 51/53)

Ein weiteres Foto finden Sie hier

Vielen Dank an Rudolf Schreck für das obere Bild

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