KINO IM SCHWEDENPFAD

Bad Homburg (Hessen) , Schwedenpfad (Kurhaus)

eröffnet: 2.5.1952 (Kurlichtspiele)
geschlossen: 2006
Sitzplätze: 557 (Kurtheater 1958) - 100 (1997)
Architekt: Schweizer und Bartels (Kurlichtspiele 1952)
Betreiber: Adam Henrich                                   1952-mind.1967            Kinoname: Kurlichtspiele

Karl-Heinz und Klaus Mehler            mind. 1980-Anfang 90er

Dieter Lachner , Bad Vilbel                Anfang 90er-1999         nach Schließung des grossen Saals                                                                                                neuer Kinoname: Kino im Schwedenpfad

Ulrich Aurass , Bad Soden                 1999-2006

      

Das Kino im Schwedenpfad in Bad Homburg ist seit Herbst 2006 geschlossen und wurde jetzt zu einem "Apfelwein-Variéte" umfunktioniert.

Letzte Betreiber waren von Anfang der 90er bis 1999: Dieter Lachner FTB, Bad Vilbel und von 1999 bis 2006 Ulrich Aurass/Bad Soden, der das Kino wegen einer Pachterhöhung durch den Hauseigentümer (Kurverwaltung) aufgeben musste. Zuvor wurde das Kino als kleiner Saal des benachbarten Kurtheaters bespielt, in diesem findet jedoch nur noch Theaternutzung statt.

Die "Kurlichtspiele" wurden 1952 mit dem Film "Der bunte Traum" im neuerbauten Kurhaus eröffnet. Die Sitzplatzzahl der Homburger Kinos erhöhte sich damit auf 2600 Sitzplätze, was 200 Plätze pro 1000 Einwohner bedeudete - auch für damalige Verhältnisse eigentlich ein absolutes "Overscreening". Heute kämpft die Stadt mit dem glatten Gegenteil - nur noch die zwei Minikinos "Panda" und "Kaskade" sind in Betrieb.

Der Saal verfügte über eine 20m breite und 12m tiefe Bühne.

Hier ein Blick in den Bildwerferraum

Vielen Dank an Thorsten Harwardt für das Bild und die Informationen

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